Palácio Rio Branco, Regierungspalast und Museum in Rio Branco, Brasilien.
Der Palast Rio Branco ist ein neoklassisches Gebäude im Zentrum von Rio Branco, das mit weißer Fassade, symmetrischen Fenstern und Säulen am Haupteingang auffällt. Im Inneren finden sich Ausstellungsflächen und Verwaltungsräume, die die Geschichte und Entwicklung der Region dokumentieren.
Der Grundstein wurde am 15. Juni 1929 unter Gouverneur Hugo Carneiro gelegt, größtenteils von Arbeitern der Öffentlichen Streitkraft des Territoriums Acre. Der Palast wurde 1930 unvollendet eingeweiht und schrittweise fertiggestellt, die vollständige Einweihung erfolgte unter Guiomard Santos. Nach dem Verfall in den 1980er und 1990er Jahren ließ Jorge Viana ihn als Museum der Geschichte Acres revitalisieren.
Das Museum des Palastes bewahrt Sammlungen zur Geschichte von Acre auf: die Kautschukzeit, die Acre-Revolution, die Empates und den Kampf von Chico Mendes, und zeigt einen Teil des archäologischen Erbes des Bundesstaates, etwa die geometrischen Geoglyphen im Tal des Acre. Zum Gebäudeensemble gehört der Obelisk von Acre, der den Helden der Acre-Revolution gewidmet ist.
Der Palast ist von Dienstag bis Sonntag geöffnet, auch an Feiertagen, an der Avenida Getúlio Vargas im Centro. Der Rundgang umfasst die Museumsräume und den Obelisco do Acre auf dem Gelände. 2007 kamen 40.309 Besucher, die Säle können daher gut besucht sein.
Zum Museumskomplex des Palastes gehört auch der Obelisk von Acre, errichtet zum Gedenken an die Helden der Acre-Revolution. Das Gebäude wurde 1930 unvollendet eingeweiht und erst unter Gouverneur Guiomard Santos fertiggestellt. Bis 2007 zählte es 40.309 Besucher, fast doppelt so viele wie die 22.000 von 2006.
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