Acre geoglyphs, Prähistorische Erdformationen in Acre, Brasilien
Die Acre-Geoglyphen sind prähistorische Erdwerke, die sich über die Amazonas-Regenwaldlandschaft verteilen und über 400 Strukturen mit Kreisen, Quadraten und linearen Mustern umfassen. Diese Formen wurden direkt in den Boden gegraben und bilden geometrische Designs, die aus der Vogelperspektive sichtbar werden.
Die Strukturen entstanden zwischen 300 v.Chr. und 1000 n.Chr. und zeigen fortgeschrittene Fähigkeiten präkolumbischer Amazonas-Gesellschaften. Diese Zeitspanne umfasst mehrere Perioden kultureller Entwicklung in Westamasonien.
Die geometrischen Formen zeigen, wie indigene Gemeinschaften den Regenwald nutzen und ihre Länder organisieren wollten. Man kann sehen, dass diese Menschen die Landschaft bewusst gestalteten und damit ihre Verbindung zum Wald ausdrückten.
Der Zugang zu den Strukturen ist schwierig, da sie tief im Regenwald liegen und oft nur schwer zugänglich sind. Eine Führung mit lokalen Kennern ist wichtig, um die Muster zu erkennen und sicher navigieren zu können.
Die Schöpfer dieser Strukturen nutzten keine Metallwerkzeuge und verwendeten dennoch präzise Messungen für die großflächigen Designs. Wissenschaftler entdeckten, dass die Konstrukteure mit einfachen, lokalen Materialien und großem technischen Geschick arbeiteten.
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