Cuiabá, Hauptstadt von Mato Grosso, Brasilien
Cuiabá ist die Hauptstadt des Bundesstaates Mato Grosso im Westen Brasiliens und liegt etwa in der geografischen Mitte Südamerikas. Die Stadt verbindet Viertel mit breiten Alleen, Wohngebieten und kommerziellen Straßen, die sich über eine sanft hügelige Landschaft erstrecken, in der drei große Biome – Amazonaswald, Cerrado und Pantanal – aufeinandertreffen.
Die Gründung erfolgte im Jahr 1719, als Goldvorkommen entlang eines Flusses entdeckt wurden und Prospektoren eine Siedlung errichteten. Knapp hundert Jahre später, im Jahr 1818, erhielt sie den Status einer Stadt und wurde Hauptstadt der neuen Provinz Mato Grosso innerhalb des brasilianischen Kaiserreichs.
Innerhalb des Stadtgebiets können Besucher einen Wochenmarkt entdecken, auf dem heimische Früchte und regionale Gerichte aus den umliegenden Ökosystemen verkauft werden. Tagsüber treffen sich Einheimische oft auf öffentlichen Plätzen oder in Parks, wo der Schatten der Bäume vor der intensiven Hitze schützt und Begegnungen fördert.
Ein internationaler Flughafen am Stadtrand bietet regelmäßige Verbindungen zu mehreren brasilianischen Städten und benachbarten südamerikanischen Ländern. Busse und Taxis verkehren zwischen dem Flughafen und dem Stadtzentrum, die Fahrt dauert je nach Verkehrslage etwa eine halbe Stunde.
Eine Erdgasleitung aus Bolivien versorgt die Stadt seit dem Jahr 2000 und trug zur industriellen Entwicklung bei. Auch die Hitze ist bemerkenswert: An manchen Tagen steigt das Thermometer über 40 Grad Celsius, was die Stadt zu einem der heißesten bewohnten Orte des Landes macht.
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