Kayapó Indigenous Territory, Indigenes Territorium im südöstlichen Amazonasgebiet, Brasilien.
Das Kayapó-Territorium ist ein großes Regenwaldgebiet zwischen zwei Flüssen im Bundesstaat Pará, das sich über 100.000 Quadratkilometer erstreckt. Das Gelände besteht aus dichtem Wald und offeneren Savannenflächen, die von den ansässigen Gemeinschaften genutzt werden.
Das Gebiet wurde 1991 offiziell anerkannt, nachdem die Kayapó-Gemeinschaften jahrzehntelang um ihre Landrechte gekämpft hatten. Diese Anerkennung war ein wichtiger Punkt in ihrem langen Widerstand gegen externe Bedrohungen und externe Kontrolle.
Die Kayapó-Gemeinschaften bewahren ihre Traditionen durch tägliche Praktiken wie die nachhaltige Ernte von Paranüssen und die Herstellung von Handwerk, das für den lokalen Markt gedacht ist. Diese Aktivitäten prägen das Leben in den Siedlungen und zeigen, wie die Menschen mit dem Wald arbeiten, ohne ihn zu zerstören.
Das Gebiet wird durch ein Netzwerk von Wachposten überwacht, die seine Grenzen kontrollieren und illegale Aktivitäten wie Holzabbau, Bergbau und landwirtschaftliche Expansion verhindern. Besucher sollten bedenken, dass der Zugang begrenzt ist und spezielle Genehmigung erforderlich kann sein.
Das Gebiet speichert große Mengen Kohlendioxid und beherbergt über 650 Heilpflanzensorten, die von den Kayapó-Gemeinschaften bekannt sind. Diese Pflanzen werden in der traditionellen Medizin und bei alltäglichen Heilmitteln verwendet, was das tiefe Wissen der Bewohner über die lokale Umgebung zeigt.
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