Brasilândia de Minas, Verwaltungsgemeinde im Zentrum von Minas Gerais, Brasilien.
Brasilândia de Minas ist eine Gemeinde in der Zentralregion von Minas Gerais auf etwa 520 Metern Höhe. Das Gebiet wird von Agrarlandschaften geprägt, wo Sojabohnen, Mais, Maniok, Bohnen und Reis angebaut werden.
Die Siedlung entstand in den frühen 1800er Jahren auf Ländereien, die zunächst Joaquina do Pompeu gehörten, bevor sie später englische Besitzer erhielten. Nach einer großen Besiedlungswelle in den 1950er Jahren wurde das Gebiet schließlich 1995 zur eigenständigen Gemeinde.
Die Bevölkerung von Brasilândia de Minas pflegt landwirtschaftliche Traditionen durch den extensiven Anbau von Soja, Mais, Maniok, Bohnen und Reis auf 341 Bauernhöfen.
Das Gebiet ist über die gepflasterte Straße MG-181 mit überregionalen Verkehrsverbindungen verbunden und bietet Zugang zu benachbarten Regionen. Für medizinische Versorgung stehen vor Ort mehrere Kliniken zur Verfügung.
Ein Konvoi von Siedlern aus Pirapora kam 1952 an und gründete neue landwirtschaftliche Gemeinden mit zugeteilten Grundstücken und Viehbestand. Diese organisierte Besiedlungsaktion formte die frühe Entwicklung der Gegend nachhaltig.
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