Bisnau Archaeological Site, Archäologische Stätte nahe dem Bezerra-Distrikt, Formosa, Brasilien
Die archäologische Stätte Bisnau ist eine 2.600 Quadratmeter große Wand aus sedimentärem Sandstein auf einer Privatfarm in Formosa, Goiás, 120 km von Brasília an der BR-020. Ihre Fläche trägt Hunderte von Felsinschriften im Flachrelief, die prähistorische indianische Völker eingraviert haben. Offener und geschlossener Cerrado, Hochebenen und der 130 Meter hohe Bisnau- oder Capetinga-Wasserfall, 500 Meter entfernt, umgeben sie.
Die hunderte Flachrelief-Petroglyphen der Stätte wurden von prähistorischen indigenen Völkern vor etwa 4.500 bis 11.000 Jahren geschaffen, am Ende der paläoindianischen und zu Beginn der archaischen Periode. In derselben Region liegen 29 weitere archäologische Stätten mit Petroglyphen, deren Bedeutung ungeklärt ist.
Die Zeichen sind tieferliegende Petroglyphen, in eine Sandsteinwand geschlagen, keine Malereien; schwarzes Pigment nennen die Quellen nicht. Einheimische und Besucher deuteten die hunderten Gravuren als astronomische Ausrichtungen, manche sogar als Hinweis auf außerirdischen Kontakt; Wissenschaftler und Studierende diskutieren ihre Bedeutung weiterhin. Kreidestriche von Vandalen bedecken heute einen Teil des Felsens.
Die Stätte liegt auf einer Privatfarm in Formosa, Goiás, 120 km von Brasília an der BR-020, kurz hinter dem Ort Bezerra. Der Zugang hängt von der Erlaubnis des Eigentümers ab und sollte vorab geklärt werden. Der Wasserfall do Bisnau, auch da Capetinga genannt, liegt 500 m von der Felswand. Regen löst Sandsteinschichten ab, und Kreideschmierereien sind ein wiederkehrendes Problem.
Die Stätte liegt auf einer privaten Farm, der Zugang hängt also von der Erlaubnis des Eigentümers ab. Regen löst Schichten vom Sandstein, und Vandalen haben die Gravuren mit Kreidestrichen überzogen. Etwa 500 m entfernt stürzt der Wasserfall do Bisnau, auch da Capetinga genannt, über 130 m tief.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.915 Mitwirkenden weltweit.