Ilha de Tinharé, Geschützte Insel im Cairu-Archipel, Brasilien.
Tinharé ist eine Insel im Cairu-Archipel vor der Küste Bahias, wo riffgeschützte Strände und tiefe Gewässer die östliche Küstenlinie prägen. Die Landschaft wird von Vegetation bedeckt, während Wanderwege und Wasserwege die verschiedenen Küstensiedlungen verbinden.
Die Insel entwickelte sich während der Kolonialzeit als maritimer Umschlagplatz und verband verschiedene Teile der brasilianischen Küste durch ihre strategische Lage. Diese wichtige Position prägte ihre Siedlungsmuster und Verbindungen zu anderen Regionen über Jahrhunderte.
Die Bewohner pflegen eine Mischung aus portugiesischen, niederländischen und indigenen Traditionen, die sich in ihren Fischereimethoden und lokalen Festen widerspiegelt. Diese Lebensweise ist im Alltag der Siedlungen sichtbar, wo traditionelle Praktiken noch heute den Rhythmus der Gemeinde bestimmen.
Die Insel ist von Salvador oder Valença aus mit regelmäßigen Bootsverbindungen erreichbar, wobei die Fahrtdauer je nach Wetterbedingungen zwischen 2 bis 3 Stunden beträgt. Das Fehlen von motorisierten Fahrzeugen bedeutet, dass man zu Fuß oder mit Holzbooten unterwegs ist, was die Planung des Besuchs beeinflusst.
Auf der Insel gibt es kein Netzwerk von Fußwegen und Wasserwegen, auf denen Holzboote Waren zwischen den Siedlungen transportieren, was sie vom modernen Leben abschneidet. Diese Isolation hat dazu beigetragen, dass traditionalistische Praktiken und lokale Handwerkstechniken bis heute erhalten bleiben.
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