Sertão Museum, Regionalerbemuseum an der Staatlichen Universität von Feira de Santana, Brasilien.
Das Sertao Museum ist eine Sammlungsstatte auf dem Campus der Universitat von Feira de Santana, die handwerkliche Objekte aus Leder, Keramik, Metall, Holz und Fasern ausstellt. Die Raume zeigen, wie Menschen in dieser trockenheitsgeprägten Region ihre Werkzeuge, Kleidung und Haushaltsgegenstaende hergestellt haben.
Das Museum wurde am 30. Juni 1978 in einem Gebäude eröffnet, das der Lions Clube de Feira de Santana errichtet hatte und später der Universidade Estadual de Feira de Santana schenkte. Eine Renovierung zwischen 1995 und 1996 verdreifachte die bebaute Fläche von 212,72 auf 708,46 Quadratmeter. Es gehört zum Centro de Estudos Feirenses, das die Geschichte der Gemeinde erforscht.
Das Museum zeigt traditionelle Gegenstände aus dem Leben der Menschen in der trockenheitsgeprägten Region, die ihre Verbindung zur lokalen Umwelt widerspiegeln. Die Ausstellung vermittelt einen Eindruck davon, wie Handwerk und alltägliche Objekte die kulturelle Identität dieser Gegend prägen.
Das Museum liegt auf dem Campus der Universidade Estadual de Feira de Santana und gehört zum Centro de Estudos Feirenses (CENEF). Es nutzt ein 1995–1996 erweitertes Gebäude, das von 212,72 auf 708,46 Quadratmeter wuchs, mit einem angegliederten Pavillon für großformatige Stücke.
Seit 2019 beherbergt das Museum das Zentrum Anjuká für die indigenen Völker Nordostbrasiliens, darunter Tuxá, Pankararú, Kaimbé und Truká. Der Name stammt aus dem Dzubukuá, einer Kariri-Sprache, und bezeichnet den Jurema-Baum, der in Ritualen verwendet wird.
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