Sento Sé, Verwaltungsbezirk im Bundesstaat Bahia, Brasilien.
Sento Sé ist eine Verwaltungsgemeinde im Nordosten Brasiliens, die sich über ein großes Gebiet erstreckt und von einer sehr dünnen Bevölkerung bewohnt wird. Die Stadt bietet die wesentlichen Dienste und Infrastrukturen, die eine Gemeinde dieser Größe benötigt.
Das Gebiet wurde 1832 durch Provinzdekret gegründet und war ursprünglich ein Siedlungszentrum in dieser nordöstlichen Region. In den 1970ern fand eine vollständige Umsiedlung statt, als der Stausee Sobradinho entstand.
Der Name Sento Sé stammt vom indigenen Volk der Centoce und zeigt die enge Verbindung zwischen den ursprünglichen Bewohnern und portugiesischen Siedlern in dieser Gegend. Diese Namensgebung ist bis heute im Alltag der Menschen präsent und erinnert an die Wurzeln der Gemeinschaft.
Die nächste größere Stadt mit internationalen Verbindungen liegt mehrere Hundert Kilometer entfernt, daher sollte man sich mit Transportoptionen vorher informieren. Lokale Dienste und Geschäfte sind im Zentrum konzentriert und relativ leicht zu erreichen.
Die gesamte ursprüngliche Siedlung wurde in den 1970er Jahren verlegt und landete auf höherem Gelände, was diesen Ort zu einem seltenen Fall einer vollständigen Umsiedlung in Brasilien macht. Diese Aktion war notwendig geworden, weil der Staudamm das ursprüngliche Tal hätte überfluten können.
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