Sobradinho-Stausee, Wasserkraftwerk-Stausee in Bahia, Brasilien.
Das Sobradinho-Reservoir erstreckt sich über ein weites Gebiet im Landesinneren von Bahia und bildet eine der größten künstlichen Wasserflächen Brasiliens. Seine Ufer verlaufen gewunden durch Hügelland und Täler, während das Wasser ruhig zwischen trockenen Ufern ruht.
Die Arbeiten an der Talsperre begannen in den frühen 1970er Jahren, um Elektrizität für den Nordosten zu erzeugen. Das Auffüllen des Reservoirs dauerte mehrere Jahre und veränderte die Landschaft dauerhaft.
Die Umwandlung des Gebiets veränderte die Art und Weise, wie Gemeinden entlang der Ufer des Flusses von Wasser und Land abhängen. Fischer passen heute ihre Techniken an die neuen Bedingungen des Stausees an, während frühere landwirtschaftliche Flächen unter der Oberfläche liegen.
Der Zugang zum Uferbereich ist an mehreren Stellen möglich, wo Straßen das Wasser erreichen. Der Bereich ist weit und offen, daher ist es ratsam, einen Hut und Wasser mitzubringen, besonders in den heißen Monaten.
Die Regulierung des Flusses ermöglicht es, dass flussabwärts liegende Gemeinden das ganze Jahr über mit gleichmäßigem Wasserdurchfluss versorgt werden. Diese Kontrolle beeinflusst auch landwirtschaftliche Zyklen in weit entfernten Gebieten entlang des Flusses.
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