Icoaraci, Keramikviertel in Belém, Brasilien.
Icoaraci ist ein Stadtbezirk von Belém, der sich entlang der Bucht von Guajará erstreckt und als Zentrum der keramischen Handwerkskunst bekannt ist. Der Bezirk besteht aus mehreren Stadtteilen und beherbergt zahlreiche Werkstätten und Verkaufsstellen für handgefertigte Töpferwaren.
Der Bezirk wurde am 8. Oktober 1869 gegründet und behielt sein ursprüngliches Straßennetz bei. Die systematische Nummerierung der Straßen von der Ersten bis zur Siebten Straße spiegelt die ursprüngliche Planungsstruktur wider.
Die einheimischen Töpfer haben eine Handwerkstradition bewahrt, die von Marajóara- und Tapajónica-Techniken geprägt ist und geometrische Muster mit Tierfiguren verbindet. Besucher können in den Werkstätten sehen, wie diese Keramiken von Hand gefertigt werden.
Besucher erreichen den Bezirk mit öffentlichen Bussen, die von der Praça República in Belém abfahren; die Fahrt dauert etwa 45 Minuten. Es ist hilfreich, frühzeitig zu fahren, um tagsüber die Werkstätten und Verkaufsstellen in voller Aktivität zu sehen.
Der Name stammt aus der Tupi-Sprache und setzt sich aus den Wörtern zusammen, die 'Sonne des Flusses' bedeuten. Dies spiegelt die tiefe Verbindung der Region zum Fluss- und Küstenleben wider.
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