Mosqueiro, Flussinsel in Santa Bárbara do Pará, Brasilien
Mosqueiro ist eine Insel im Pará-Fluss vor Belém und erstreckt sich über etwa 17 Kilometer mit Küstengebieten, die von Flusswasser geprägt sind. Die Strände bieten natürliche Badebereiche dank des Wasserwechsels des nahen Flusses.
Der Name stammt aus der Tupinambá-Sprache und bezieht sich auf die Tradition des Räucherns von Fleisch und Fisch durch die Ureinwohner. Während der portugiesischen Kolonisierung wurde die Insel zu einem Versorgungspunkt für die nahe gelegene Stadt Belém.
Die Kapelle Capelinha do Sagrado Coração de Jesus ist das religiöse Zentrum der Insel und zieht Besucher zu ihren jährlichen Festen an, die das spirituelle Leben der Gemeinde widerspiegeln. Die Einwohner nutzen diese Orte für Zusammenkünfte und Feiern, die das Gemeinschaftsgefühl prägen.
Busse verbinden die Insel regelmäßig mit dem Festland und verkehren alle dreißig Minuten vom Zentrum ab. Die Fahrt dauert zwischen einer und anderthalb Stunden, je nach Verkehrslage.
Im Jahr 2011 fotografierten Wissenschaftler dort eine seltene Amphibienart ohne Lungen, von der weltweit nur wenige Exemplare bekannt sind. Dies war eine bedeutende Entdeckung für die Forschung zur Tierwelt der Region.
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