Lençóis Maranhenses, Nationalpark in Maranhão, Brasilien
Weiße Sanddünen erstrecken sich über 155.000 Hektar und bilden ein sich ständig veränderndes Terrain, das mit Süßwasserlagunen durchsetzt ist, welche zwischen Januar und Juli erscheinen und ein labyrinthartiges Muster aus Sand und Wasser schaffen.
Nach der Ausweisung im Jahr 1981 zur Erhaltung der Dünenökosysteme erhielt das Gebiet 2002 zusätzlichen Schutz durch Ramsar-Status für seine Feuchtgebiete und 2018 erfolgte die Nominierung als UNESCO-Welterbestätte.
Anwohner sammeln Buriti-Palmenfrüchte und fangen Fische in den Lagunen mit Methoden, die seit Generationen weitergegeben werden und die Verbindung zwischen menschlichen Gemeinschaften und dieser dynamischen Küstenlandschaft aufrechterhalten.
Besucher erreichen das Gebiet von Barreirinhas, Santo Amaro do Maranhão oder Atins aus, wobei Führungen zwischen Juni und September die besten Bedingungen bieten, wenn die Lagunen gefüllt sind und die Temperaturen moderater ausfallen.
Eine undurchlässige Gesteinsschicht unter den Dünen verhindert Wasserabfluss und schafft saisonale Lagunen, die bis zu 3 Meter (10 Fuß) tief und 100 Meter (328 Fuß) lang werden können.
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