São Miguel, Gemeinde im Bundesstaat Rio Grande do Norte, Brasilien
São Miguel ist eine Gemeinde in Rio Grande do Norte, die sich in der Region Alto Oeste Potiguar im Inland des Staates befindet. Der Ort erstreckt sich über etwa 166 Quadratkilometer, liegt auf einer Höhe zwischen 400 und 800 Metern und wird von welligem Gelände, Serrenketten und überwiegend von Caatinga-Vegetation geprägt, die in der Trockenzeit ihre Blätter verliert.
Der Ort wurde 1750 gegründet, als ein Portugiese namens Manoel José de Carvalho aus Icó im Ceará ankam und eine Lagoa entdeckte, die er nach seinem Schutzpatron benannte. Die Ansiedlung wurde 1875 zur offiziellen Villa erhoben und 1876 zur Stadt, nachdem sie sich aus der Gemeinde Pau dos Ferros emanzipierte.
Der Ort ist in erster Linie durch seine Landwirtschaft geprägt, besonders durch den Maisanbau, der das wirtschaftliche und soziale Leben bestimmt. Die lokale Bevölkerung bewahrt starke Traditionen, darunter Musik mit der Viola, Handwerk aus Ton und Leder sowie religiöse Feste wie das São-João-Fest mit Quadrilhas und Tänzen.
Die Stadt ist über die Landstraße RN-177 erreichbar, die Verbindungen zu anderen Gemeinden und zum benachbarten Bundesstaat Ceará bietet. Das Gelände rund um die Stadt, einschließlich des Açude do Bonito und des Açude do Jacó, bietet Möglichkeiten für Bootsfahrten, Angeln und Natur-Wanderungen in einer semi-ariden Umgebung.
Der Ort ist der größte Maisproduzent des Staates Rio Grande do Norte und wird daher landwirtschaftlich geprägt. Das Serrote Verde bietet von oben einen Panoramablick auf die ganze Stadt und die umliegenden Bergketten, besonders beeindruckend bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.
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