Altstadt von Olinda, UNESCO-Weltkulturerbe Historisches Viertel in Olinda, Brasilien.
Das Historische Zentrum von Olinda ist ein Altstadtviertel an der brasilianischen Küste, das auf Hügeln terrassenförmig angeordnet ist und von verschlungenen Straßen geprägt wird. Die Gebäude folgen der natürlichen Topografie, wodurch eine unregelmäßige Grundrissstruktur mit vielen Treppen und Passagen entstanden ist.
Die Siedlung wurde im 16. Jahrhundert von portugiesischen Kolonisten gegründet und wurde zum Verwaltungssitz von Pernambuco während des Zuckerbooms. Sie wuchs zunächst schnell, erlebte später verschiedene Phasen der Entwicklung und Veränderung, bis sie eine wohlhabende Hafenstadt mit reicher Architektur wurde.
Die Barockkirchen und Kolonialbauten prägen das Straßenbild mit ihrer Mischung aus portugiesischen Formen und tropischer Anpassung. Man sieht überall bunte Hausfassaden und kleine Veranden, wo die tägliche Ordination des Viertels stattfindet.
Der Ort ist zu Fuß am besten zu erkunden, da die engen Gassen und vielen Treppen Fahrzeuge unpraktisch machen. Gutes Schuhwerk ist wichtig wegen der unebenen Pflastersteinestraßen und der steilen Anstiege.
Mangobäume, Jackfruchtbäume und Kokospalmen wachsen in den Straßen und Gärten und rahmen die alte Bebauung mit grünem Laub ein. Dieser natürliche Rahmen verleiht den historischen Strukturen eine verbindende Wirkung zur umgebenden Landschaft.
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