Olinda, Kolonialstadt in Pernambuco, Brasilien.
Olinda ist eine koloniale Stadt auf Hügeln in Pernambuco, Brasilien, mit engen Gassen, die sich zwischen weißen Häusern und Kirchenfassaden hindurchwinden. Die Straßen steigen und fallen über die Anhöhen, und von vielen Punkten aus sieht man das Meer und die nahe gelegene Küste.
Duarte Coelho Pereira gründete die Siedlung 1537 als Hauptstadt von Pernambuco, und sie entwickelte sich schnell zu einem Zentrum für Zuckerproduktion. Holländische Truppen brannten die Stadt 1631 nieder, aber sie wurde in den folgenden Jahrzehnten wieder aufgebaut.
Die Namen vieler Straßen und Plätze stammen aus der Kolonialzeit und erzählen von Heiligen, Handwerkern und alten Familien, die hier lebten. An Wochenenden treffen sich Bewohner in den schattigen Höfen der alten Klöster, um Kunsthandwerk zu verkaufen und lokale Musik zu hören.
Die beste Zeit für einen Besuch ist am frühen Morgen, wenn die Gassen noch leer sind und das Licht weich über die Fassaden fällt. Bequeme Schuhe sind wichtig, da viele Straßen steil und mit Kopfstein gepflastert sind.
Die Stadt beherbergt mehr als 20 barocke Kirchen aus dem 16. und 17. Jahrhundert, von denen viele noch ihre ursprünglichen Holzschnitzereien und Goldverzierungen zeigen. Einige dieser Kirchen stehen auf so engen Grundstücken, dass ihre Türme fast die gegenüberliegenden Hauswände berühren.
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