Olinda Cathedral, Kolonialkathedrale in Alto da Sé, Olinda, Brasilien.
Die Olinda-Kathedrale ist eine katholische Kathedrale auf einem Hügel im historischen Zentrum von Olinda, im brasilianischen Bundesstaat Pernambuco. Das Gebäude hat weiße Außenwände, einen Glockenturm und eine schlichte Fassade, von der aus man einen weiten Blick auf die Küste und die Dächer der Altstadt hat.
Die Kathedrale wurde 1540 gegründet und ist damit das älteste religiöse Bauwerk der Stadt Olinda. Nach der niederländischen Invasion im 17. Jahrhundert wurde sie fast vollständig zerstört und in den folgenden Jahrzehnten neu aufgebaut.
Der Altar aus vergoldetem Holz und die Azulejo-Kacheln an den Wänden zeigen deutlich den portugiesischen Einfluss auf die religiöse Kunst Brasiliens. Wer das Innere betritt, findet eine Einrichtung, die in ihrer Gestaltung seit Jahrhunderten kaum verändert wurde.
Die Kathedrale liegt im Herzen der Altstadt und ist leicht zu Fuß zu erreichen, da die Hauptstraße direkt zum Hügel führt. Das Innere ist in der Regel für Besucher offen, wobei ruhige Morgenstunden weniger belebt sind als der Nachmittag.
Die Kathedrale ist der einzige Ort in Olinda, von dem aus man gleichzeitig das Meer, die Altstadt und den Hafen sehen kann, ohne dass ein Gebäude den Blick verdeckt. Dieser Aussichtspunkt war kein Zufall, sondern die Kirche wurde bewusst auf dem höchsten Punkt der Stadt errichtet, um von überall aus sichtbar zu sein.
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