Barreirinhas, Zugangsstadt zum Nationalpark Lençóis Maranhenses in Maranhão, Brasilien.
Barreirinhas liegt am nördlichen Rand des Staates Maranhão und ist geprägt von weißen Sanddünen, saisonalen Lagunen und einem Netzwerk von Flüssen, die als Transportwege dienen. Die Landschaft bietet eine Mischung aus Wasser- und Wüstenmerkmalen, die das Gelände durchschneiden.
Portugiesische Siedler gründeten diesen Ort im 18. Jahrhundert als Landwirtschaftszentrum mit Fokus auf Zuckerrohr- und Reisanbau entlang des Flusses Preguiças. Diese frühe wirtschaftliche Ausrichtung formte die Siedlungsstruktur und die Nutzung der Flussressourcen.
Die Stadt bewahrt traditionelle Feste das ganze Jahr über, bei denen indigene Zeremonien mit portugiesischen Kolonialtraditionen und regionaler Musik verschmelzen.
Besucher erreichen Barreirinhas mit regelmäßigen Busverbindungen von São Luís aus, wobei die Fahrt etwa vier Stunden auf befestigten Straßen dauert. Die beste Zeit zum Besuch ist während der Trockenzeit, wenn die Lagungen deutlicher sichtbar sind.
Das Gebiet beherbergt einen Teil des Nationalparks Lençóis Maranhenses, wo Regenwasser tausende klare blaue Lagunen zwischen riesigen Sanddünen schafft. Diese saisonale Wasserbildung entsteht durch die Interaktion von schweren Niederschlägen und der einzigartigen Sandgeologie der Region.
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