Barreirinhas, Zugangsstadt zum Nationalpark Lençóis Maranhenses in Maranhão, Brasilien.
Barreirinhas ist eine Gemeinde im nördlichen Teil des Bundesstaates Maranhão in Brasilien, am Ufer des Flusses Preguiças gelegen. Das Stadtbild ist bescheiden und von niedrigen Gebäuden geprägt, während das umliegende Gebiet zwischen Sanddünen, Flüssen und Feuchtgebieten wechselt.
Die Besiedlung des Gebiets entwickelte sich im 18. Jahrhundert entlang des Flusses Preguiças, der als Hauptverkehrsweg für den Transport von Reisern und Baumwollanbau diente. Im Laufe der Zeit wuchs die Gemeinde langsam und erlangte im 20. Jahrhundert den Status einer eigenständigen Gemeinde.
Barreirinhas gilt als Haupttor zum Lençóis-Maranhenses-Nationalpark, und das Leben in der Stadt dreht sich stark um den Tourismus, der rund um diesen Park entstanden ist. Am Ufer des Flusses Preguiças reihen sich Restaurants und kleine Unterkünfte aneinander, wo Einheimische und Reisende den Abend gemeinsam verbringen.
Die Stadt ist von São Luís aus per Bus erreichbar, und die Fahrt führt über befestigte Straßen. Die Regenzeit füllt die Lagunen im Park, während in der Trockenzeit die Sandpisten leichter zu befahren und die Dünen leichter zugänglich sind.
Obwohl die Dünen des Lençóis Maranhenses trocken wirken, entstehen die Lagunen zwischen ihnen nicht durch Grundwasser, sondern ausschließlich durch Regenwasser, das auf dem Sandboden nicht versickern kann. Der Sand lagert sich so dicht, dass er das Regenwasser wie eine Schüssel auffängt und festhält.
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