Jericoacoara, Verwaltungsbezirk in Ceará, Brasilien.
Jijoca de Jericoacoara ist eine Gemeinde an der Küste von Ceará im Nordosten Brasiliens, wo Dünen und Strände das Landschaftsbild prägen. Das Gebiet erstreckt sich entlang des Atlantiks und schützt weite Abschnitte natürlicher Küstenlandschaft zwischen dem Meer und dem Festland.
Der spanische Seefahrer Vicente Yáñez Pinzón erreichte die Bucht bereits im Jahr 1499 während seiner Erkundungsfahrt entlang der südamerikanischen Küste. Jahrhunderte später entwickelte sich die Gegend von einem abgelegenen Fischerdorf zu einem geschützten Küstengebiet mit wachsender Bedeutung für den Tourismus.
Der Name kommt aus der Tupi-Sprache und bedeutet „Nest der Schildkröten
Die Anreise erfolgt über einen regionalen Flughafen, der seit 2017 in Betrieb ist und Verbindungen zu größeren Städten bietet. Sandwege prägen viele Straßen im Ortskern, daher empfiehlt sich leichtes Schuhwerk und Vorbereitung auf windige Bedingungen an der Küste.
Viele Straßen im Hauptort bestehen aus Sand statt Asphalt, was dem Alltag einen entspannten Rhythmus verleiht. Fischer ziehen noch immer ihre Netze am frühen Morgen ein, während sich das Ortsleben um die Gezeiten des Atlantiks dreht.
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