Ceará, Verwaltungsregion im Nordosten Brasiliens.
Ceará ist ein Bundesstaat im Nordosten Brasiliens mit über 570 Kilometern Küstenlinie am Atlantik und weiten Flächen von Buschland im Landesinneren. Der höchste Punkt liegt in der Serra de Baturité, wo kühlere Temperaturen und dichte Vegetation einen Kontrast zur trockenen Ebene bilden.
Europäische Expeditionen erreichten diese Küste zu Beginn des 16. Jahrhunderts und richteten Forts ein, um die nördlichen Grenzen der portugiesischen Kolonie zu sichern. Die vollständige Eingliederung in das Verwaltungssystem erfolgte im 18. Jahrhundert, als Viehzucht und Baumwolle die Wirtschaft prägten.
Die Bewohner nennen diese Region Terre da Luz, weil sie mehr als 2.800 Sonnenstunden im Jahr zählt und die Landschaft oft in klares Licht taucht. Man sieht überall handgewebte Hängematten und Spitzenwaren, die in kleinen Werkstätten nach traditionellen Mustern hergestellt werden.
Die Regenzeit konzentriert sich meist auf die Monate März bis Mai, während der Rest des Jahres trocken bleibt und die Straßen und Küstengebiete leicht zugänglich sind. Lokale Busse verbinden kleinere Ortschaften mit der Hauptstadt, und Überlandfahrten können mehrere Stunden dauern.
Mehr als die Hälfte des brasilianischen Caatinga-Bioms liegt innerhalb dieser Grenzen und prägt die Vegetation mit dornigen Sträuchern und Kakteen. Die Stadt Jericoacoara wird oft ohne befestigte Straßen erreicht, weil weite Dünen und sandige Pfade die Umgebung dominieren.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.