Bouvetinsel, Norwegische Vulkaninsel im Südatlantik
Bouvet Island ist eine kleine vulkanische Insel im südlichen Atlantik. Die Oberfläche erstreckt sich über 49 Quadratkilometer und zeigt steile Klippen, die zum Gipfel Olavtoppen in 780 Metern Höhe ansteigen.
Der französische Seefahrer Jean-Baptiste Charles Bouvet de Lozier entdeckte diese Insel im Jahr 1739. Norwegen übernahm später die Verwaltung und erklärte sie 1930 offiziell zu seinem Hoheitsgebiet.
Die gesamte Insel ist ein geschütztes Naturgebiet, in dem sich große Gruppen antarktischer Pelzrobben an den Küsten aufhalten. Zahlreiche Seevögel nisten auf den felsigen Vorsprüngen und nutzen die Umgebung als sicheren Brutplatz.
Schlechtes Wetter, dichter Nebel und die abgelegene Position erschweren jede Annäherung erheblich. Die Küsten sind größtenteils von Eis bedeckt und bieten kaum zugängliche Landestellen.
Die Gewässer rund um dieses Eiland beherbergen eine wachsende Population von Pelzrobben, deren Zahl sich zwischen 1990 und 1997 deutlich vervielfachte. Dieser Anstieg zeigt, wie sich die Tierwelt in geschützten Gebieten erholen kann.
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