Dakshin Gangotri, Indische Forschungsstation in der Antarktis.
Dakshin Gangotri war eine indische Forschungsstation in der Antarktis mit zwei zweistöckigen Blöcken, die durch einen Korridor verbunden waren und Labore, Wohnquartiere sowie Lagerstätten für Polarexpeditionen enthielten. Die Anlage nutzte Solarenergie und verfügte über spezialisierte Laboreinrichtungen für Ozeanographie-, Geologie- und Atmosphärenstudien.
Die Station wurde 1983 während Indiens dritter Antarktis-Expedition gegründet und musste 1990 aufgrund von Eisansammlung stillgelegt werden. Ihre Schließung markierte das Ende einer Ära der direkten Forschungsaktivitäten an diesem Standort.
Der Name der Station verbindet indisches Erbe mit der Antarktis, wobei "Dakshin" Süd im Sanskrit bedeutet und auf den Gangotri-Gletscher im Himalaya anspielt.
Der Ort ist nur während der antarktischen Sommermonate zugänglich und erfordert spezielle Ausrüstung und Genehmigungen für jeden Besuch. Da es sich um ein ehemaliges Forschungsgebiet handelt, sollten Besucher mit extrem kalten Bedingungen und begrenzten Einrichtungen rechnen.
Nach ihrer Stilllegung wurde die Station in einen Versorgungsstützpunkt umgewandelt und dient seither der Unterstützung von Antarktis-Forschungsmissionen. Diese zweite Phase des Standorts zeigt, wie ehemalige Anlagen in der Polarregion einer neuen Bestimmung zugeführt werden können.
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