Christensen-Gletscher, Gletscher auf der Bouvetinsel, Norwegen.
Der Christensen-Gletscher erstreckt sich entlang der Südküste der Bouvet-Insel und liegt etwa eine Seemeile östlich des Cato Point im Südatlantik. Der Gletscher bildet einen großen Teil der vereisten Landmasse dieser abgelegenen Insel.
Der Gletscher wurde zuerst vom deutschen Expeditionsleiter Karl Chun im Jahr 1898 dokumentiert, später folgte der norwegische Kapitän Harald Horntvedt mit einer genauen Kartografierung im Dezember 1927. Diese beiden Vermessungen legten den Grundstein für das Verständnis dieser eisigen Region.
Der Gletscher trägt den Namen von Lars Christensen, einem norwegischen Gönner, der wissenschaftliche Expeditionen zur Kartografierung der Bouvet-Insel unterstützte. Besucher können diese Verbindung zur Geschichte der Polarforschung erkennen, wenn sie sich mit der Insel und ihrem Erbe auseinandersetzen.
Wissenschaftler überwachen den Gletscher durch Satellitentechnologie, da physische Zugänglichkeit sehr eingeschränkt ist. Besuchende können das Gebiet nur durch Spezialbeschaffungen und unter Berücksichtigung extremer Bedingungen erkunden.
Der Gletscher ist Teil einer Insel, auf der etwa 93 Prozent der Oberfläche unter permanentem Eis liegen, was ein Gebiet von außergewöhnlichen Bedingungen schafft. Diese extrem eisige Umwelt unterstützt spezialisierte Pflanzen und Organismen, die sich an die rauen Bedingungen angepasst haben.
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