Prinzessin-Elisabeth-Station, Forschungsstation im Königin-Maud-Land, Antarktis
Die Princess Elisabeth Antarctica ist eine Forschungsstation in der Königin-Maud-Land-Region und befindet sich auf dem Utsteinen Nunatak in einer Höhe von etwa 1400 Metern. Das Gebäude hat eine sechseckige Form mit silbernen Paneelen und ist speziell für die extremen Bedingungen der Antarktis konstruiert.
Die belgische Regierung richtete die Station 2007 ein und markierte damit die Rückkehr zur antarktischen Forschung. Die offizielle Eröffnungszeremonie fand im Februar 2009 statt.
Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern arbeiten hier zusammen und teilen den Alltag in extremer Isolation, wobei die Zusammenarbeit trotz schwieriger Bedingungen enge Verbindungen schafft. Die Mahlzeiten folgen einem Rhythmus, der die Gemeinschaft zusammenhält und kulturelle Unterschiede in der kalten Umgebung überbrückt.
Die Station beherbergt bis zu 16 Wissenschaftler und wird durch Solarenergie und neun Windkraftanlagen entlang des Bergrückels versorgt. Die Versorgung ist vollständig von erneuerbaren Energiequellen abhängig, um in dieser abgelegenen Region autark zu funktionieren.
Im Dezember 2021 führte die Station ein erstes elektrisches Erkundungsfahrzeug in der Antarktis ein, das Venturi Antarctica genannt wird. Das Fahrzeug ermöglicht wissenschaftliche Expeditionen ohne die Umweltverschmutzung durch Kraftstoffe.
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