Amundsen-Scott South Pole Station, Forschungsstation am geografischen Südpol, Antarktis.
Die Amundsen-Scott-Station ist eine Forschungseinrichtung am geografischen Südpol auf dem antarktischen Hochplateau. Das Gelände liegt auf über 2.800 Metern Höhe und die Gebäude stehen auf Stelzen, um zu verhindern, dass Schnee unter ihnen aufgehäuft wird.
Die Einrichtung wurde 1956 von der National Science Foundation als Teil des Internationalen Geophysikalischen Jahres gegründet. Sie entstand in einer Ära intensiver internationaler wissenschaftlicher Zusammenarbeit in der Antarktis.
Wissenschaftler und Personal feiern die Wintersonnenwende mit traditionellen Abendessen und Zeremonien während der langen Polarnacht.
Die Station beherbergt während der Sommermonate Oktober bis Februar etwa 150 Personen, die Zahl reduziert sich jedoch in den Wintermonaten erheblich. Der Ort ist nur während dieser Saison erreichbar und der Zugang hängt von wissenschaftlichen oder unterstützenden Rollen ab.
Das IceCube Neutrino Observatory unter dem Eis der Station erfasst subatomare Teilchen aus dem Weltall und ermöglicht Einblicke in kosmische Ereignisse. Dieser unterirdische Detektor nutzt das Eis selbst als Instrument zur Beobachtung von Astrophysik-Phänomenen.
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