Orcadas-Station, Wissenschaftliche Forschungsstation auf der Laurie-Insel, Südliche Orkneyinseln, Antarktisvertragsgebiet.
Die Orcadas-Station ist eine argentinische Forschungsanlage auf der Laurie-Insel in den Südorkneyinseln mit elf Gebäuden an der Küste. Die Gebäude liegen etwa 4 m über dem Meeresspiegel und beherbergen das ganze Jahr über wissenschaftliches Personal.
Die Anlage wurde 1903 von der Scottish National Antarctic Expedition als Omond House gegründet und 1904 von Argentinien übernommen. Die Kontinuität der Besatzung seit dieser Zeit macht sie zu einer der ältesten ständig bewohnten Stationen der Antarktis.
Die Station ist ein Zentrum für internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit in einer der isoliertesten Regionen der Erde. Forscher aus verschiedenen Ländern arbeiten hier zusammen, um Daten zu sammeln, die das Verständnis des Planeten verbessern.
Während der Sommermonate arbeiten bis zu 45 Forscher vor Ort, während der Wintermonate sind es etwa 14 Personen. Regelmäßige Versorgungsmissionen von Ushuaia ermöglichen die kontinuierliche Versorgung der Station mit Material und Personal.
Im Jahr 1927 richtete die Station die erste Funktelegrafenverbindung in der Antarktis ein. Diese bahnbrechende Technik verband die abgelegene Anlage erstmals mit Kommunikationsnetzwerken des Festlands.
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