Cooper-Insel, Schutzgebiet in Südgeorgien und den Südlichen Sandwichinseln, Vereinigtes Königreich.
Cooper Island liegt am südöstlichen Ende von Südgeorgien und wird von steilen Felsklippen und unterschiedlichen Gesteinsformationen geprägt. Das zerklüftete Gelände erstreckt sich über eine Fläche, die häufig von Nebel und rauen Windverhältnissen geprägt ist.
Die Insel wurde während der Walfang- und Robbenschlag-Aktivitäten des 19. Jahrhunderts von Menschen bereist und genutzt. Diese maritime Geschichte hinterließ Spuren menschlicher Präsenz, bevor das Gebiet unter Schutz gestellt wurde.
Die Insel dient heute Forschern als Beobachtungsstation für marine Ökosysteme und die dort lebenden antarktischen Tierarten. Regelmäßige wissenschaftliche Arbeiten dokumentieren die Veränderungen der Tierpopulationen über längere Zeiträume.
Der Zugang zur Insel erfordert spezielle Genehmigungen und Vorkehrungen über autorisierte Schiffe, da sie als Schutzgebiet ausgewiesen ist. Besucher sollten auf extreme Wetterbedingungen vorbereitet sein und nur unter geeigneten Bedingungen ankommen.
Die Gewässer rund um die Insel beherbergen riesige Krill-Bestände, die über eine Million Zügelpinguine ernähren. Diese große Tierpopulation macht das Gebiet zu einem der wichtigsten Lebensräume für südpolare Meereslebewesen.
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