Drygalski-Fjord, Fjord in Südgeorgien und den Südlichen Sandwichinseln
Der Drygalski-Fjord ist eine schmale Wasserstraße an der Südostküste Südgeorgiens, die etwa 11 Kilometer ins Land hineinreicht. Die Ufer werden von steilen Felswänden geprägt, die fast senkrecht aus dem Wasser aufragen und den Fjord zu einem der markantesten Landschaftsmerkmale der Region machen.
Das Fiordsystem wurde 1911 von der Zweiten Deutschen Antarktisexpedition kartografiert und benannt. Die Benennung ehrt Professor Erich von Drygalski, der die Erste Deutsche Antarktisexpedition angeführt hatte.
Der Fjord dient als internationales Forschungszentrum für die Untersuchung von Gletscherbewegungen und geologischen Formationen.
Die Fahrt durch die Wasserstraße erfordert erfahrene Besatzungen, da die Bedingungen unvorhersehbar sind und starke Winde regelmäßig auftreten. Treibende Eisbrocken von nahegelegenen Gletschern erschweren die Navigation zusätzlich und erfordern konstante Aufmerksamkeit und Vorsicht.
Zwei grosse Gletscher am Ende der Wasserstraße erzeugen ein natürliches Schauspiel, indem sie regelmässig Eisblöcke ins Wasser entlassen. Diese kontinuierliche Bewegung zeigt die Kraft geologischer Prozesse, die hier über lange Zeiträume am Werk sind.
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