Larsen Harbour, Meeresbucht in Südgeorgien und den Südlichen Sandwichinseln.
Der Larsen Harbour ist eine natürliche Bucht, die sich etwa 4 Kilometer tief in den Drygalski Fjord erstreckt und von steilen vulkanischen Felswänden begrenzt wird. Die Ufer zeigen bemerkenswerte Gesteinsstrukturen, die Zeugnis von der geologischen Geschichte dieser abgelegenen Region ablegen.
Die erste detaillierte Vermessung dieses Hafens erfolgte durch die Zweite Deutsche Antarktis-Expedition zwischen 1911 und 1912. Diese Expedition dokumentierte die geografischen Merkmale dieser abgelegenen Bucht systematisch.
Die Bucht trägt den Namen des norwegischen Entdeckers Carl Anton Larsen, der die erste Walfangstation in Grytviken gründete.
Ein Besuch ist nur während der kurzen antarktischen Sommermonate möglich, wenn Schiffe die Region erreichen können. Die Anfahrt dauert lange und erfordert sorgfältige Planung und nautische Erfahrung.
Mehrere Gletscher münden direkt in die Hafengewässer und schaffen eine dynamische Landschaft aus Eis und Wasser. Hash Island markiert den Eingang zu dieser tiefen natürlichen Formation.
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