McMurdo Station, Forschungsstation auf Ross Island, Antarktis.
McMurdo Station ist eine Forschungsstation auf der Ross-Insel und verfügt über Labore, Wohnräume und Versorgungsgebäude, die durch erhöhte Versorgungsleitungen verbunden sind. Die Anlage erstreckt sich über felsiges Gelände und dient als Verwaltungs- und Logistikzentrum für wissenschaftliche Operationen in der Antarktis.
Die Station wurde 1956 von den USA im Rahmen der Operation Deep Freeze gegründet und erhielt ihren Namen von einem britischen Marinenoffizier des 19. Jahrhunderts. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich die Anlage zu einem wesentlichen Stützpunkt für die Erforschung des südlichen Kontinents.
Die Station beherbergt 250 Bewohner während der Wintermonate und erweitert sich auf 1,000 Personen während der Forschungssaison im Sommer.
Die Station ist nur per Flugzeug oder Schiff erreichbar und operiert unter extremen Bedingungen mit langen Dunkelheitsphasen im Winter. Besucher sollten sich bewusst sein, dass dies ein funktionierendes Forschungszentrum ist, in dem strikte Sicherheitsrichtlinien gelten.
Die Station nutzte zwischen 1962 und 1972 Kernenergie, was sie zu einer der wenigen Atomanlagen auf dem südlichen Kontinent machte. Diese Phase ist ein wichtiges Kapitel in der Geschichte der Polarforschung und ihrer technologischen Entwicklung.
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