Base Machu Picchu, Peruanische Forschungsstation auf der König-Georg-Insel, Antarktis.
Die Machu Picchu Base ist eine peruanische Forschungsstation auf der Insel King George in der Antarktis. Sie sitzt knapp über dem Meeresspiegel und konzentriert sich auf Arbeiten in Geologie, Klimaforschung und antarktischer Biologie.
Peru gründete diese Forschungseinrichtung 1989, nachdem es 1981 dem Antarktisvertrag beigetreten war. Die Station erweiterte damit Perus Fähigkeit zur wissenschaftlichen Forschung in den Polarregionen.
Die Station trägt den Namen einer antiken peruanischen Stadt und zeigt damit Perus Engagement in der Polarforschung. Das Namenspiel verbindet Südamerikas bergige Geschichte mit der Wissenschaft am südlichen Ende der Welt.
Der Zutritt erfolgt über das Forschungsschiff BAP Carrasco, das seit 2017 Transport und Versorgung verwaltet. Besucher sollten sich auf extreme Kälte vorbereiten und verstehen, dass die Station nur für autorisierte Wissenschaftler und Personalfahrten zugänglich ist.
Die Station untersucht Krillpopulationen als mögliche Nahrungsquelle und überwacht die Verbindung zwischen Antarktisgewässern und dem Humboldt-Strom vor Peru. Diese Forschung verbindet lokale Ozeanströmungen mit Perus Fischereiwirtschaft tausende von Kilometern entfernt.
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