Mount Belinda, Aktiver Schichtvulkan auf der Montagu-Insel, Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln.
Mount Belinda ist ein aktiver Schichtvulkan auf der Insel Montagu in Südgeorgien und den Südlichen Sandwichinseln. Mit einer Höhe von etwa 1.370 Metern bildet er den höchsten Gipfel der Südlichen Sandwichinseln im Südatlantik.
Der Vulkan wurde erstmals im Oktober 2001 durch das MODIS-System als aktiv erkannt, was seine erste aufgezeichnete Eruption markierte. Seither haben wissenschaftliche Beobachtungen regelmäßige vulkanische Aktivität und mehrere Ausbruchsepisoden dokumentiert.
Der Berg ist nach einer britischen Königin benannt und spiegelt die historischen Beziehungen der Region wider. Sein Name verbindet die abgelegene Vulkaninsel mit europäischer Entdeckungsgeschichte.
Aufgrund seiner Lage im südlichen Ozean ist der Berg nur schwer zugänglich und wird hauptsächlich durch Satellitenbildgebung und thermische Systeme überwacht. Besucher können das Gebiet nicht direkt betreten, aber wissenschaftliche Daten sind für Interessierte online verfügbar.
Bei der Eruption im Jahr 2005 floss Lava etwa 3,5 Kilometer weit zum Meer, wo die extreme Temperatur große Dampfwolken erzeugte. Diese Lavaflüsse schufen neue Landformen und erweiterten die Küstenlinie der Insel sichtbar.
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