Windhoek, Hauptstadt in Zentralnamibia.
Windhoek ist die Hauptstadt im zentralen Hochland Namibias, eingebettet in ein Tal auf etwa 1650 Metern Höhe zwischen den Eros-Bergen im Osten und den Auas-Bergen im Süden. Die Stadt verteilt sich über mehrere Viertel, vom geschäftigen Zentrum mit der Independence Avenue bis zu den Wohnvierteln, die sich an den Hängen der umliegenden Hügel entlangziehen.
Die erste dauerhafte Siedlung entstand 1840, als Jonker Afrikaner und die Orlam-Gemeinschaft hier ein Zentrum gründeten, später erhielt der Ort während der deutschen Kolonialzeit ab 1890 seine charakteristische Stadtstruktur. Nach dem Ersten Weltkrieg übernahm Südafrika die Verwaltung, bis Namibia 1990 seine Unabhängigkeit erlangte und die Stadt zur Hauptstadt des neuen Staates wurde.
Im Zoo Park und im Joe's Beerhouse treffen sich Einheimische zum Grillen und Feiern, während die Penduka-Werkstätten traditionelles Kunsthandwerk der Herero- und Damara-Gemeinden zeigen. An Wochenenden füllen sich die Stadtmärkte mit Verkäufern aus verschiedenen Volksgruppen, die getrocknetes Fleisch, Gemüse und selbstgemachte Waren anbieten.
Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen entlang der Independence Avenue und im kompakten Zentrum, das man zu Fuß erkunden kann, während die Außenbezirke mit Taxis oder Mietwagen besser erreichbar sind. Der internationale Flughafen Hosea Kutako liegt etwa 45 Kilometer östlich, und ein zweiter kleinerer Flugplatz, Eros Airport, befindet sich näher am Stadtzentrum für Inlandsverbindungen.
Das Parlamentsgebäude, lokal als Ink Palace bekannt, trägt rosa Sandsteinmauern und ein grünes Kupferdach, das an die deutsche Kolonialzeit erinnert. Weniger bekannt ist die Christuskirche aus dem Jahr 1910, eine evangelische Kirche mit neugotischen und Jugendstilelementen, die auf einem Hügel über der Innenstadt steht.
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