Sperrgebiet, Naturreservat im südwestlichen Namibia
Das Sperrgebiet ist ein Nationalpark im Südwesten Namibias mit ausgedehnten Sanddünen, Kiesflächen und einer rauen Atlantikküste. Das Gelände zeigt eine Mischung aus Wüstenlandschaften, wo Wind und Wasser die roten Sandformationen ständig formen.
Diamantenabbau bestimmte die Nutzung dieser Region seit dem späten 19. Jahrhundert und blieb lange Zeit ein Grund für Zugangsregelungen. Das Gebiet erhielt 2008 seinen Status als Nationalpark und wurde damit aus der wirtschaftlichen Nutzung herausgenommen.
Die San-Völker und Nama haben hier seit Generationen gelebt und ihr Wissen über die Wüstenpflanzen und Überlebensmethoden weitergegeben. Besucher können heute die Spuren dieser Verbindung zur Landschaft in den lokalen Führungen und Naturschutzprogrammen erkennen.
Der Zugang erfordert spezielle Genehmigungen und Besucher dürfen das Gebiet nur mit autorisierten Führern erkunden. Planen Sie ausreichend Zeit für die Vorbereitung dieser Genehmigungen vor der Reise ein und erkundigen Sie sich nach den aktuellen Anforderungen für Ihre Besuchergruppe.
Die lange Isolation des Gebiets hat zahlreiche Pflanzenarten hervorgebracht, die nirgendwo sonst auf der Welt vorkommen. Diese seltenen Spezies gedeihen in den extremen Bedingungen und zeigen, wie Leben sich an die unwirtlichste Umgebung anpasst.
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