Diaz-Spitze, Nationaldenkmal in der Karas-Region, Namibia
Die Stätte des ursprünglichen Dias-Kreuzes ist ein Denkmal an einer Anhöhe über dem Atlantischen Ozean in der Region Karas, das eine wichtige Position für Seefahrer und Forscher markiert. Das Gelände bietet eine freie Sicht auf die Küste und ist mit erklärenden Tafeln ausgestattet, die die maritime Bedeutung dieses Ortes erläutern.
Ein portugiesischer Seefahrer errichtete das ursprüngliche Kreuz an dieser Stelle 1488 während einer Fahrt, um neue Handelsrouten um Afrika zu etablieren. Diese Reise war ein Wendepunkt in der europäischen Entdeckung der südlichen Hemisphäre.
Das Denkmal erinnert an das erste aufgezeichnete Treffen europäischer Seefahrer mit dieser afrikanischen Küste, das später zu regelmäßigen Handelsverbindungen führte. Die Stätte zeigt, wie dieser Moment das Verständnis europäischer Kartografen von der Welt verändert hat.
Besucher erreichen das Denkmal normalerweise über geführte Touren von Lüderitz aus, wobei informative Tafeln vor Ort weitere Erklärungen bieten. Die Stätte liegt exponiert auf einer Anhöhe, daher sollte man auf Windverhältnisse und Küstenwetter vorbereitet sein.
Das heute sichtbare Kreuz ist eine Nachbildung, die 1988 an exakt der gleichen Stelle errichtet wurde, wo das ursprüngliche Kreuz vor etwa 500 Jahren gepflanzt worden war. Diese Rekonstruktion zeigt, wie wichtig diesen Ort für das kollektive Gedächtnis bleibt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.