Redoubt Duijnhoop, Militärfort an der Mündung des Salt River, Kapstadt, Südafrika
Das Redoubt Duijnhoop war eine kleine quadratische Befestigung aus Lehm und Holz, die am Ufer des Salt River an der Mündung in der Nähe von Kapstadt errichtet wurde. Die Anlage war mit zwei 12-Pfünder-Kanonen ausgestattet, die strategisch positioniert waren, um Schiffe zu kontrollieren, die in die Tafelbucht einfahren.
Die niederländische Ostindien-Kompanie errichtete diese Befestigung 1654, um ihre wenige Jahre zuvor gegründete Versorgungsstation zu schützen. Sie war Teil eines umfassenderen Abwehrsystems, das die Kontrolle über den Hafen in der Nähe der Hauptfestung sichern sollte.
Die Anlage zeigt niederländische Militärarchitektur aus der Kolonialzeit, wobei europäische Befestigungsmethoden mit lokal verfügbaren Materialien wie Lehm und Holz kombiniert wurden. Diese Mischung von Bautechniken spiegelt wider, wie die niederländischen Siedler ihre Befestigungsweise an die südafrikanische Umgebung anpassten.
Der Ort befand sich an einer strategischen Position am Flussmund, wo Besucher verstehen können, wie die Kanonen die Wasserstraße bewachten. Das Terrain ist flach und leicht zu durchqueren, obwohl von der ursprünglichen Struktur heute nur noch Überreste sichtbar sind.
Das Fort war nur etwa 18 Jahre in Betrieb, bevor es 1672 aufgelöst werden musste, da die Lehmstruktur schnell verfiel. Diese kurze Existenz macht es zu einem seltenen Beispiel für eine Befestigung, deren Fehler die Kolonisten unmittelbar zum Umdenken ihrer Baumethoden zwangen.
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