Hardap, Verwaltungsregion im zentralen Namibia.
Hardap ist eine Verwaltungsregion in Zentralnamibia, die sich durch trockene Ebenen, Felshügel und das Gebiet des Hardap-Stausees auszeichnet. Die Region umfasst die Kleinstadt Mariental als Verwaltungssitz sowie mehrere dünn besiedelte Ortschaften über ein weitläufiges Gebiet verteilt.
Das Gebiet war jahrhundertelang Heimat der Nama, bevor es Ende des 19. Jahrhunderts unter deutsche Kolonialherrschaft geriet. Die Fertigstellung des Hardap-Staudamms in den frühen 1960er Jahren veränderte die Landschaft und ermöglichte Bewässerungslandwirtschaft in der trockenen Region.
Die Region ist von der Nama-Kultur geprägt, einer der ältesten Gemeinschaften Namibias, deren Sprache und Traditionen in den Ortschaften noch lebendig sind. In Mariental, dem Hauptort, lässt sich dieser Alltag auf dem Markt und in den Straßen beobachten.
Ein eigenes Fahrzeug ist die einzige wirklich praktische Möglichkeit, die Region zu erkunden, da die Entfernungen groß und öffentliche Verkehrsmittel selten sind. Die Straßen zwischen den größeren Ortschaften sind in der Regel gut befahrbar, auf Nebenstraßen kann der Zustand jedoch stark variieren.
Im Hardap-Wildreservat, das direkt an den Stausee grenzt, lebt eine kleine Population von Breitmaulnashörnern, die im Rahmen eines Schutzprogramms angesiedelt wurden. Diese Tiere sind für die meisten Besucher eine unerwartete Entdeckung in einer Region, die eher für ihre Trockenheit bekannt ist.
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