Nkasa-Rupara-Nationalpark, Feuchtgebiets-Nationalpark im östlichen Caprivi, Namibia
Nkasa Rupara ist ein Nationalpark in der Zambeziregion und besteht aus ausgedehnten Schilfgebieten, Lagunen und Termitenhügel-Inseln zwischen zwei Flüssen. Die Landschaft wird ständig durch Hochwasser geprägt, das die Wege und Wasserlöcher regelmäßig verändert.
Der Park wurde 1990 gegründet und hieß ursprünglich Mamili, bevor er 2012 umbenannt wurde, um die zwei Hauptinseln zu würdigen. Diese Namensänderung markierte eine wichtige Anerkennung der lokalen Geografie und Bedeutung der Insellandschaften.
Die Bayek-Bevölkerung lebt traditionell in dieser Region und nutzt das Wasser und die Inseln seit Generationen für Fischerei und Landwirtschaft. Heute können Besucher noch die Spuren dieser Verbindung zur Landschaft erkennen, wenn sie die Dörfer und Lebensweisen beobachten.
Ein Besuch erfordert ein Fahrzeug mit Allradantrieb und Bergungsausrüstung, da Hochwasser die Wege regelmäßig unzugänglich macht. Die beste Zeit zum Fahren ist am frühen Morgen, wenn das Licht am besten ist und die Bedingungen stabiler sind.
Der Park beherbergt eine der größten Büffelkonzentrationen des südlichen Afrika, wodurch es ein Anziehungspunkt für Raubtiere wie Löwen und Hyänen ist. Diese hohe Beutekonzentration macht Wildbeobachtungen zu einem intensiven Naturschauspiel.
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