Mudumu-Nationalpark, Nationalpark im Nordosten Namibias
Der Mudumu-Nationalpark ist ein Schutzgebiet im Nordosten Namibias, im Sambesi-Streifen, direkt am Kwando-Fluss, der die westliche Grenze des Parks bildet. Das Gebiet wechselt zwischen trockenen Lichtungswäldern, saisonalen Überschwemmungsgebieten und feuchten Niederungen.
Der Park wurde 1990, kurz nach der Unabhängigkeit Namibias, als Schutzgebiet ausgewiesen. Seitdem wurden seine Grenzen mehrfach angepasst, um ihn besser in die grenzüberschreitenden Naturschutzpläne der Region einzubinden.
Der Park liegt im Sambesi-Streifen, einer Region, in der mehrere Bevölkerungsgruppen seit Generationen von den Wäldern und Flussebenen leben. Besucher können beobachten, wie traditionelle Nutzungsrechte und Naturschutz heute nebeneinander bestehen.
Ein Fahrzeug mit Allradantrieb ist notwendig, da die Sandpisten im Park, besonders in der Regenzeit, schwer befahrbar werden. Malariaprophylaxe ist in dieser Region wichtig und sollte vor der Abreise besprochen werden.
Der Park hat keine Zäune, sodass Elefanten und andere Tiere frei zwischen Namibia, Botswana, Sambia und Simbabwe wandern können. Das macht ihn zu einem Teil eines der größten zusammenhängenden Schutzgebiete Afrikas, das als KAZA bekannt ist.
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