Kavango-Sambesi-Schutzgebiet, Grenzüberschreitendes Schutzgebiet im südlichen Afrika.
Das Kavango-Zambezi-Schutzgebiet ist ein grenzüberschreitendes Naturschutzprojekt, das sich über fünf Länder erstreckt und das obere Zambezi-Becken sowie das Okavango-Delta umfasst. Das Gebiet verbindet große Flächen von Savannen, Flusslandschaften und Feuchtgebieten, die zusammen etwa 520.000 Quadratkilometer ausmachen.
Das Projekt entstand 2003, als Minister aus Angola, Botswana, Namibia, Sambia und Simbabwe sich in Katima Mulilo trafen, um ein länderübergreifendes Naturschutzabkommen zu unterzeichnen. Dieses Treffen markierte den Beginn der Zusammenarbeit zwischen den Nationen, um die Tierwanderung und den Naturschutz in der Region zu unterstützen.
Das Gebiet verbindet verschiedene Nationalparks wie Chobe, Hwange und die Viktoriafälle und zeigt unterschiedliche regionale Schutzansätze nebeneinander. Diese vielfältigen Schutzgebiete bilden zusammen ein großes Netzwerk für Tiere und Menschen, die hier leben.
Besucher können ein gemeinsames KAZA-Visum nutzen, das es ihnen erlaubt, zwischen den Zambia- und Simbabwe-Teilen des Gebiets zu reisen, ohne zusätzliche Grenzformalitäten zu durchlaufen. Das System erleichtert die Bewegung zwischen den verschiedenen Schutzgebieten und spart Zeit bei der Überquerung der Grenzabschnitte.
Das Gebiet beherbergt etwa 250.000 Elefanten, die frei durch etablierte natürliche Korridore wandern und verschiedene Teile des Gebiets miteinander verbinden. Diese Wanderungen zeigen, wie das Projekt Tieren ermöglicht, große Entfernungen zu reisen, ohne auf Barrieren zu stoßen.
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