Impalila Island, Flussinsel im östlichen Zipfel Namibias
Impalila ist eine Flussinseln an Namibias östlichster Spitze, die sich zwischen dem Sambesi im Norden und dem Chobe im Süden erstreckt. Die Insel bietet ein dichtes Geflecht von Kanälen, Sumpfgebieten und trockenerem Land im Inneren mit Fischerdörfern entlang der Ufer.
Im 19. Jahrhundert nutzte der Forscher David Livingstone die Insel als Stützpunkt während seiner Reise, die ihn von Angola nach Mosambik führte. Seine Route war Teil seiner größeren Unternehmung, geografische Erkenntnisse und Kontakte in dieser Region zu etablieren.
Die Basubiya-Bevölkerung prägt das tägliche Leben auf der Insel durch traditionelle Strukturen und lokale Treffen, bei denen Älteste und der Induna gemeinsam Fragen des Gemeinwesens besprechen. Diese Art der Zusammenarbeit ist Teil des sozialen Gefüges und bestimmt den Rhythmus des Insellebens.
Die Anreise erfolgt per Boot von Kasane in Botswana, mit einer Einwanderungskontrolle an einer kleinen Hütte am südlichen Ufer. Besucher sollten sich auf einfache Bedingungen einstellen, da die Infrastruktur begrenzt ist und die Reise eine gewisse Flexibilität erfordert.
Ein alter Baobab-Baum im Zentrum der Insel markiert einen besonderen Aussichtspunkt, von dem aus man vier Länder sehen kann. Von diesem Punkt aus lässt sich die Grenzlinie zwischen Namibia, Botswana, Sambia und Simbabwe deutlich erkennen.
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