Sambesi, Verwaltungsregion im Nordosten Namibias.
Die Zambezi-Region ist ein schmaler Streifen im Nordosten Namibias zwischen Angola und Botswana mit tropischen Flüssen, Überschwemmungsgebieten und Feuchtländern. Das Gebiet erstreckt sich über rund 14.800 Quadratkilometer mit einem reichen Flussnetzwerk als Lebensader für die lokale Bevölkerung.
Das Gebiet kam nach dem Ersten Weltkrieg unter britische Verwaltung, nachdem Deutschland seine Kontrolle verlor. Die Region erhielt 2013 einen neuen Namen und heißt seitdem Zambezi Region statt Caprivi Region.
Sieben ethnische Gruppen wie die Subia, Yeyi und Mafwe leben hier und sprechen ihre eigenen Sprachen im Alltag. Ihre Traditionen prägen das Leben in Dörfern und entlang der Flüsse, wo man lokale Handwerk und Bräuche noch heute erleben kann.
Man erreicht die Region über die TransCaprivi-Straße oder den Flughafen Katima Mulilo, wobei die beste Zeit für Tierbeobachtungen zwischen Mai und Oktober liegt. Es empfiehlt sich, ausreichend Zeit für Fahrten einzuplanen, da die Wege lang sind und die Natur kein Drängen kennt.
Das Gebiet bildet einen kritischen Punkt, wo vier Länder aufeinandertreffen und sich große afrikanische Flüsse treffen. Diese geografische Besonderheit macht es zu einem Ort von internationaler ökologischer Bedeutung für die Naturschutzarbeit.
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