Zaire, Ehemalige Republik in Zentralafrika
Zaire war ein Zentralafrikanisches Land, das sich über ein riesiges Territorium zwischen neun Nachbarstaaten erstreckte und vom Atlantischen Ozean bis zu den östlichen Hochländern reichte. Das Land war bekannt für seine bedeutenden Rohstoffvorkommen, insbesondere Kupfer und Diamanten, die große Teile seiner Wirtschaft prägten.
Der Präsident Mobutu Sese Seko benannte 1971 die Demokratische Republik Kongo in Zaire um und markierte damit einen Wendepunkt in der politischen Geschichte des Landes. Diese Umbenennung war Teil eines umfassenderen Prozesses der Neudefinition der nationalen Identität nach der Unabhängigkeit.
Die Regierung führte die Authentizitätskampagne ein, die von den Bürgern verlangte, afrikanische Namen anzunehmen und europäische Bräuche aufzugeben.
Als Staat existierte Zaire bis 1997 und ist heute kein eigenständiges Territorium mehr. Wer sich mit der Geschichte und dem Erbe dieses Landes beschäftigen möchte, kann dies durch historische Museen, Archive und Literatur tun, da das Gebiet nun Teil der Demokratischen Republik Kongo ist.
Der Name Zaire stammte von einer Portugiesischen Verformung des Kikongo-Wortes für Fluss und bezog sich auf den Kongo, der das Land durchquerte. Diese Namenswahl unterstreichte die Absicht, das Land von seiner kolonialen Vergangenheit abzugrenzen und afrikanische Wurzeln hervorzuheben.
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