Stade des Martyrs, Fußballstadion in Kinshasa, Demokratische Republik Kongo
Das Stade des Martyrs ist ein großes Sportstadion in Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, mit Platz für 80.000 Zuschauer. Die Anlage zählt zu den größten ihrer Art auf dem afrikanischen Kontinent und bietet Spielfeld, Tribünen und Nebengebäude für verschiedene Veranstaltungen.
Das Stadion wurde 1993 zunächst als Stade Kamanyola eröffnet und erhielt 1997 seinen heutigen Namen zum Gedenken an vier Minister, die 1966 hingerichtet wurden. In den Jahren 2008, 2021 und 2023 erfolgten umfangreiche Renovierungen der Umkleideräume, Beleuchtung und Zuschauereinrichtungen.
Die Anlage ist nach vier Märtyrern benannt und dient als Heimstätte für die kongolesische Nationalmannschaft sowie lokale Vereine. Zuschauer füllen die Ränge regelmäßig bei Fußballspielen, die das sportliche Leben der Hauptstadt prägen.
Bei Fußballspielen kann das Stadion sehr voll werden, daher empfiehlt es sich, frühzeitig anzukommen und die Zugänge zu erkunden. Die Tribünen bieten unterschiedliche Sichtverhältnisse, wobei die mittleren Bereiche meist bessere Aussicht auf das Spielfeld ermöglichen.
Im Februar 2023 sprach Papst Franziskus vor 80.000 jungen Kongolesen in diesem Stadion über Probleme von Tribalismus und Korruption. Der Besuch markierte einen seltenen Moment, in dem das Stadion für eine religiöse Versammlung statt für Sport genutzt wurde.
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