Rusizi National Park, Nationalpark im Norden von Burundi
Der Rusizi-Nationalpark ist ein Schutzgebiet im Norden Burundis entlang des Rusizi-Flusses, das Mangrovenwälder, Schilfgebiete und offene Wasserflächen verbindet. Die Landschaft wechselt zwischen dicht bewachsenen Uferzonen und freien Flächen, wo verschiedene Vogelarten und größere Tiere leben.
Das Schutzgebiet entstand 1980 als Naturreservat und erhielt 1990 den Status eines Nationalparks. In den folgenden zwei Jahrzehnten wechselte der Status mehrfach, bis es 2011 endgültig als Nationalpark anerkannt wurde.
Der Park ist ein wichtiger Ort für die lokalen Gemeinschaften, die traditionelle Fischereimethoden in den Feuchtgebieten nutzen. Die Verbindung zwischen Mensch und Natur zeigt sich täglich in der Art, wie Besucher und Einheimische die Flusslandschaft nutzen und schätzen.
Das Park ist von der Stadt Bujumbura aus zugänglich und lädt zu Bootsfahrten und Fußwanderungen ein, um Tiere in ihrem natürlichen Umfeld zu beobachten. Die beste Zeit für Besuche ist während der Trockenzeit, wenn Tiere leichter zu sehen sind und die Wege einfacher zu gehen sind.
Das Gebiet beherbergt einen riesigen Nilkrokodil, der seit Jahrzehnten in der Region lebt und unter den Fischern und Besuchern bekannt ist. Dieser einzelne Reptil ist ein Symbol der wilden Kraft des Flusses geworden, obwohl er schwer zu sichten ist.
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