Kigali, Hauptstadt im Zentrum Ruandas
Kigali ist die Hauptstadt in der zentralen Region Ruandas, die sich über mehrere Hügel und Senken erstreckt. Breite Alleen mit Bäumen verbinden moderne Stadtteile mit älteren Wohngebieten, während grüne Flächen zwischen den Straßen sichtbar bleiben.
Eine deutsche Kolonialverwaltung gründete den Ort zu Beginn des 20. Jahrhunderts als regionales Verwaltungszentrum in der damaligen Kolonie. Nach der Unabhängigkeit in den 1960er Jahren übernahm die Stadt die Funktion der nationalen Hauptstadt von einer früheren südlichen Siedlung.
Der Name leitet sich von einem lokalen Begriff ab, der auf die hügelige Landschaft der Region verweist und heute noch im täglichen Gebrauch zu hören ist. Märkte unter freiem Himmel öffnen sich an vielen Ecken, wo Verkäufer frische Produkte aus den umliegenden Tälern anbieten und Nachbarn sich zum Austausch treffen.
Busse und Motorradtaxis verbinden die verschiedenen Distrikt-Zentren miteinander, wobei die Fahrzeuge tagsüber häufig verkehren. Die zentrale Lage ermöglicht einfache Weiterreisen in andere Teile des Landes über befestigte Straßen.
Ein See am östlichen Stadtrand liegt neben einem Golfplatz und bietet einen ruhigen Rundweg durch die städtische Landschaft. Vögel sammeln sich früh morgens entlang des Ufers, wo gelegentlich auch Jogger und Spaziergänger vorbeikommen.
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