Ruvubu National Park, Nationalpark im Nordosten von Burundi
Ruvubu National Park ist ein großes Schutzgebiet im Nordosten Burundis mit Savannenlandschaften, Feuchtgebieten und Flusstälern entlang des Ruvubu-Flusses. Das Gelände erstreckt sich über vier Provinzen und bietet vielfältige natürliche Lebensräume.
Der Park wurde 1980 gegründet, um gefährdete Tierarten zu schützen, was die Umsiedlung von menschlichen Siedlungen aus dem Gebiet erforderlich machte. Diese Entscheidung prägte die Entwicklung des Schutzzgebiets und seiner heutigen Form.
Der Park ist für die lokale Bevölkerung ein Symbol der natürlichen Vielfalt Burundis und zeigt die ursprünglichen Landschaften, die diese Region seit Generationen prägen. Die geschützten Lebensräume sind heute ein wichtiger Anker für das Verständnis der lokalen Umwelt.
Besucher können auf etwa 50 Kilometer Wanderstrecken durch den Park gehen, um Wildtiere zu beobachten, und auch Bootsfahrten auf dem Fluss unternehmen. Die beste Zeit zum Erkunden ist während der Trockenzeiten, wenn die Wege zugänglicher sind.
Das Gebiet beherbergt 44 Säugetierarten, 425 Vogelarten und mehrere Reptilien, darunter fünf verschiedene Primatenarten. Die hohe Artenvielfalt macht den Park zu einem Ort von großem biologischem Interesse für Naturbeobachter.
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