Cratère Bory, Vulkankrater in Saint-Philippe, Réunion, Frankreich.
Der Bory-Krater befindet sich an der Spitze des Vulkans Piton de la Fournaise und hat eine Länge von etwa 350 Metern sowie eine Breite von etwa 200 Metern. Die Wände des Kraters zeigen deutliche vulkanische Strukturen und bieten Einblicke in die innere Geologie des Vulkans.
Der erste wissenschaftliche Besuch des Kraters fand 1801 statt, als der Naturforscher Jean-Baptiste Bory de Saint-Vincent die Stätte erkundete und dokumentierte. Seine Beobachtungen halfen, das Verständnis für die vulkanischen Prozesse dieser Region zu erweitern.
Der Krater ist nach einem Naturforscher benannt, der im 19. Jahrhundert die vulkanischen Landschaften des Indischen Ozeans erkundete. Einheimische und Besucher sehen darin ein Symbol der wissenschaftlichen Neugier, die diese abgelegene Inselregion anzog.
Der Besuch des Kraters erfordert eine Wanderung über vulkanisches Gelände mit unebenen Oberflächen und steilen Passagen. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen und genügend Wasser mitzunehmen, da die Gegend wenig Schatten bietet.
Der nördliche Rand des Kraters ragt etwa 2.632 Meter hoch empor und markiert damit den höchsten Punkt des gesamten Vulkans. Diese Höhe macht den Standort zu einem bemerkenswerten Aussichtspunkt für die umliegende vulkanische Landschaft.
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