Juan de Nova, Umstrittene Insel im Mosambik-Kanal, Indischer Ozean
Juan de Nova ist eine kleine Insel im Mosambik-Kanal zwischen Madagaskar und Mosambik. Sie ist von einem großen Lagunen-System umgeben und beherbergt eine kleine französische Militärstation.
Ein portugiesischer Navigator erreichte die Insel 1501 und benannte sie nach sich selbst. Frankreich übernahm die Kontrolle am Ende des 19. Jahrhunderts für wirtschaftliche Zwecke.
Die Insel unterhält eine französische Militärgarnison von etwa 15 Personen, die alle 45 Tage Nachschub durch Luftlieferungen erhalten.
Der Zugang zur Insel ist dem allgemeinen Publikum nicht gestattet und erfordert spezielle Genehmigungen. Besuche sind extrem selten und normalerweise nur offiziellen Delegationen oder Forschungsprojekten vorbehalten.
Die Gewässer rund um die Insel sind gefährlich für die Schifffahrt und mehrere alte Schiffswracks liegen in der Nähe. Die Korallenriffe und Meeresströmungen machen die Navigation selbst für erfahrene Kapitäne schwierig.
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