Îles Éparses, Französischer Territorialbezirk im westlichen Indischen Ozean.
Die Scattered Islands in the Indian Ocean sind eine Gruppe von vier Koralleninseln, einem Atoll und einem Riff, verstreut über weite Teile des westlichen Indischen Ozeans in der Nähe von Madagaskar. Die Inseln liegen weit auseinander, einige näher an der afrikanischen Küste, andere südlich oder östlich von Madagaskar, ohne dauerhafte Siedlungen und mit flachem, sandigem Gelände und niedrigem Pflanzenwuchs.
Frankreich übernahm die Kontrolle über diese Inseln zwischen dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert, als sie für Navigationszwecke und Wetterbeobachtung genutzt wurden. Die Verwaltung wechselte 2005 vom unabhängigen Madagaskar zu den französischen Süd- und Antarktisgebieten, um die Forschung und den Schutz der Natur zu verstärken.
Wissenschaftler aus Frankreich wechseln regelmäßig auf den Inseln, wo sie in kleinen Stationen leben und das Wetter sowie die Natur beobachten. Die Gebäude sind einfach gebaut und bieten nur das Notwendigste für die Arbeit und das Leben in dieser abgelegenen Gegend ohne ständige Bewohner.
Der Zugang zu diesen Inseln ist stark eingeschränkt, und nur wenige Personen besuchen sie jedes Jahr, hauptsächlich Forscher und Personal der französischen Marine. Wer die Inseln betreten will, braucht eine offizielle Erlaubnis, und die Bedingungen können je nach Wetter und Jahreszeit schwierig sein.
Meeresschildkröten nutzen die Strände dieser Inseln als Nistplätze, und große Vogelkolonien kehren jedes Jahr zurück, um zu brüten. Die abgelegene Lage hat dazu beigetragen, dass diese Tiere und ihre Lebensräume weitgehend ungestört geblieben sind.
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